Papst Leo XIV. lädt uns im diesjährigen Jubiläumsjahr ein, uns erneut bewusst zu machen, dass Hoffnung die Quelle der Freude in jedem Alter ist – und besonders im Alter, wenn sie durch Erfahrungen, Glauben und den langen Weg des Lebens gestützt wird. Gott ruft laut der Schrift oft alte Menschen zu wichtigen Aufgaben: Abraham und Sara, Moses, Zacharias und Elisabeth. Alter ist für ihn kein Hindernis, sondern eine Gelegenheit zu neuem Segen.
Die heutige Gesellschaft ignoriert jedoch oft alte Menschen, schiebt sie beiseite und lässt sie in Einsamkeit. Der Papst fordert daher zu einer „Revolution der Dankbarkeit und Pflege“ auf: Jede Pfarrei, jede Gemeinschaft soll ein Ort werden, an dem sich ältere Menschen willkommen, gebraucht und geliebt fühlen. Der Besuch eines alten Menschen ist nicht nur eine freundliche Geste – es ist eine Begegnung mit Christus, der in denen gegenwärtig ist, die schwach, einsam oder vergessen sind.
Das Jubiläum ist eine Zeit der Befreiung – nicht nur von der Sünde, sondern auch von Isolation und Gleichgültigkeit. Der christliche Hoffnung führt uns zum Handeln, zur Erneuerung der Beziehungen zwischen den Generationen. Junge Menschen brauchen das Zeugnis älterer, genauso wie ältere neue Kraft aus der Liebe ihrer Angehörigen schöpfen. Hoffnung entsteht aus Beziehung, aus Gebet und Glauben, die bestehen bleiben, auch wenn der Körper schwach wird. Wir sind alle frei zu lieben, zu beten und uns anderen zu schenken.
Papst Leo XIV. ermutigt daher: Besonders im Alter sollen wir im Vertrauen auf den Herrn beharren. Lassen Sie uns Einheit in den Familien schaffen, gemeinsam beten, unsere Herzen für diejenigen öffnen, die in Not sind, und mit Freude den Glauben weitergeben, den wir gelebt haben. So werden wir in jedem Alter ein Zeichen der Hoffnung für andere und für die Welt sein.
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